Rechtsanwalt Adrian Zeth Mannheim
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Gleich ob Reisemangel, Flugverspätung, Flugannullierung, Gepäckverlust oder Ärger mit dem Reisebüro oder der Reiserücktrittsversicherung – wer eine Reise macht, kann trotz sorgfältiger Vorbereitung hiervon betroffen sein. Reiserechtliche Probleme können heutzutage jeden Reisegast treffen und stellen einen Schwerpunkt meiner anwaltlichen Tätigkeit dar.

Die Gestaltung der Internetseite soll dazu dienen, einen ersten Überblick über die in der Praxis am häufigsten vorkommenden reiserechtlichen Ersatzansprüche und deren Anspruchsvoraussetzungen zu vermitteln.

Die eingestellten Informationen können eine Rechtsberatung im Einzelfall jedoch nicht ersetzen. Für Fragen Rund um das Thema Reiserecht stehe ich gerne zur Verfügung.

Kontakt:
Kanzlei Zeth Weiherhausstraße 8b
64646 Heppenheim Tel.: 06252/966 230
Bürozeiten: Mo.-Fr. 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Email: info@rechtsanwalt-zeth.de



Rechtsberatung

Im Rahmen meiner anwaltlichen Tätigkeit berate und vertrete ich Reisende bundesweit. Zu meinen anwaltlichen Dienstleistungen zählen ua.:
  • Rechtsberatung vor Reiseantritt (z.B. Kündigung oder Storno des Reisevertrages, Anspruchsprüfung und -geltendmachung gegen Reiseversicherungen bei Erkrankung u.a.)
  • Rechtsberatung nach der Reise (z.B. Erfolgsaussichten zur Geltendmachung von Minderungs- und Schadensersatzansprüchen gegen den Reiseveranstalter oder andere Leistungsträger)
  • Fertigung der Anspruchsschreiben, Verhandlungen und Besprechungen mit dem Gegner
  • Gerichtliche Geltendmachung und Durchsetzung der Ansprüche

Aktuelles


Oktober/November 2015
Entschädigungsanspruch des Reisegastes im Falle der Absage einer Kreuzfahrt:
Das Amtsgericht Wiesbaden (Urteil vom 07.08.2014 - 91 C 295/14 (85)) hat jüngst entschieden, dass dem Reisegast bei Absage einer gebuchten Kreuzfahrt durch den Reiseveranstalter in Anlehnung an eine Entscheidung des Bundesgerichtshofs aus dem Jahre 2005 (Urteil vom 11.01.2005 - X ZR118/03) ein Entschädigungsanspruch in Höhe von bis zu 50 % des Reisepreises zustehen kann, selbst wenn die Absage der Reise sehr früh erfolgte.

Das war geschehen: Der Kläger buchte bei dem Reiseveranstalter anlässlich des 50. Geburtstages seiner Ehefrau ein Jahr im Voraus eine Kreuzfahrt. Nachdem der beklagte Reiseveranstalter das Schiff anderweitig einsetzen wollte, stornierte er die Kreuzfahrt gegenüber dem Kläger bereits ein halbes Jahr vor Reisebeginn. Das Angebot des Reiseveranstalters zur Umbuchung auf eine andere Reise lehnte der Kläger ab. Das Amtsgericht Wiesbaden hat dem Kläger daraufhin in Anlehnung an eine Entscheidung des Bundesgerichtshofs (Urteil vom 11.01.2005 - X ZR118/03) eine Entschädigung i.H.v. 50 % des Reisepreises als angemessen zugesprochen. Bei seiner Entscheidung führte das Amtsgericht Wiesbaden aus, dass selbst die sehr frühzeitige Absage der Reise eine Entschädigung i.H.v. 50 % des Reisepreises rechtfertigt, da der Kläger anlässlich des 50. Geburtstages seiner Ehefrau ein vergleichsweises hohes Interesse an gerade der gebuchten Reise hatte.

Juli/August 2015
Griechenlandkrise und Urlaub
Auch wenn Urlaubsreisende, die ihren Sommerurlaub in Griechenland gebucht haben, zur Zeit noch mit Sorge auf ihr Urlaubsziel blicken, wird derjenige, der an eine Stornierung seiner gebuchten Pauschalreise denkt, mit Stornierungskosten seines Reiseveranstalters rechnen müssen. Denn die aktuelle Situation rechtfertigt zu keiner Kündigung wegen höherer Gewalt, die kostenfrei wäre. Auch derjenige, der umbuchen möchte ist auf die Kulanz seines Reiseveranstalters angewiesen. Fallen infolge der Krise vor Ort allerdings Reiseleistungen aus oder werden Reiseleistungen mangelhaft erbracht (z.B. eintöniger Speiseplan im Fall von Essensknappheit), dann kann der Reisende den Reisepreis mindern und eine anteilige Rückerstattung beim Reiseveranstalter verlangen.


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